Ehrenamt für Sie


Neben Betreuung von Kindern, Kranken und alten Menschen zählen unter anderem noch dazu: Dienste bei Jugendorganisationen, im Tierschutz, im Natur- und Umweltschutz, beim Technischen Hilfswerk, in Agenda 21-Projekten, auf Berghütten oder in Wandervereinen, in der Bewährungshilfe, Telefonseelsorge, bei der Caritas oder der Diakonie, im Deutschen Roten Kreuz, beim Malteser Hilfsdienst, bei der Johanniter Unfallhilfe, dem Arbeiter Samariter Bund, bei der Hausaufgabenhilfe und schulischer Nachhilfe, als Helfer im Hospital, in der Altenpflege und in Behindertenhilfe-Einrichtungen, in Sport-, Kultur- und anderen Vereinen, bei der Freiwilligen Feuerwehr, bei der Wasserwacht und vielen anderen.

Ihre Vorgehensweise, wenn Sie sich für ein Ehrenamt entschieden haben sollten, ist eigentlich immer gleich.

  1. Sie informieren sich ausreichend über verschiedene Medien (wie Internet) über die Aufgabengebiete des angestrebten Ehrenamts.
  2. Sie suchen eine Organisation/einen Verein in Ihrer Nähe aus, die/der diese Aufgaben erfüllt oder dem sehr nahe kommt.
  3. Sie kontaktieren (per Mail oder Telefon) direkt die entsprechende Organisation/den entsprechenden Verein und stellen so den ersten Kontakt her
  4. Sie warten (meist sehnsüchtig) auf eine schnelle Antwort seitens der Organisation/des Vereins.

Um Ihnen die Suche nach dem passenden Ehrenamt und der passenden Organisation/dem passenden Verein so leicht wie möglich zu machen, bieten einige Internetseiten eine Datenbank an, die aber nicht immer aktuell gehalten wird. Das sollten Sie stets bedenken, wenn Sie nach einer passenden Stelle für Ihr Ehrenamt suchen. Dennoch möchte ich an der Stelle zwei Links zu anderen Seiten hier auflisten und möchte Sie gleichzeitig darauf hinweisen, dass ich auf die Gestaltung, den Inhalt und die dort verlinkten Seiten keinerlei Einfluss habe. Beide Seiten werden aber regelmäßig von mir besucht, um rechtswidrige Inhalte zu erkennen und die hier aufgeführten Links, bei Verstößen gegen geltendes Recht, sofort zu entfernen. Sollte mir mal ein solcher Verstoß entgehen, kontaktieren Sie mich doch bitte. Hier die zwei Links für Sie:

Wenn Sie z.B. ein Ehrenamt bei einer Hilfsorganisation ausüben wollen, können Sie die Verlinkungen zu den jeweiligen Webseiten hier finden. Dort finden Sie die Links zu den großen Hilfsorganisationen (kurz: HiOrg).

Bei den meisten Organisationen/Vereinen benötigen Sie keine Bewerbungsunterlagen, wie Lebenslauf, Anschreiben, Passbild. Man kann aber unter Umständen von Ihnen verlangen, dass Sie ein polizeiliches Führungszeugnis oder sogar ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen. Das trifft meist auf Ehrenamtliche zu, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben werden. Nicht nur, dass das eine Maßnahme ist, die seitens der Organisation/des Vereins gefordert wird, um sicherzustellen, dass hier “ehrenwerte” Männer und Frauen tätig werden. Es ist auch gesetzliche Pflicht. Im Normalfall müssen Ehrenamtliche, die ein solches Führungszeugnis / erweitertes Führungszeugnis beantragen, keine Kosten übernehmen. Es reicht aus, wenn Ihnen von der Organisation / dem Verein eine Bestätigung mitgegeben wird, die Sie als Ehrenamtlichen ausweist und gemäß deutschem Recht von den Kosten entbindet. Sollte man Ihnen weder diese Bestätigung mitgeben, noch die Kosten hierfür tragen wollen, sollten Sie grundsätzlich die Finger von solchen Vereinen / Organisationen lassen. Die nehmen es nämlich mit ihrer gesetzlichen Pflicht dann nicht sehr genau und im Normalfall überträgt sich diese Gesetzesuntreue auch auf andere Felder des Ehrenamtes.

Bei bestimmten ehrenamtlichen Aufgaben wird zudem ein Erste-Hilfe Kurs vorausgesetzt. Wenn Sie in einer Hilfsorganisation tätig werden möchten, ist dieser Kurs im Normalfall für Sie absolut kostenlos, sofern Sie der Organisation bereits beigetreten sein sollten.
Da ein Erste-Hilfe Kurs aber auch bei anderen Aufgaben verlangt werden kann, wie z.B. die Betreuung einer Jugend- oder Kindergruppe (Fußballvereine usw.), werden die Kosten auch vom Verein übernommen. Wenn Ihnen mitgeteilt wird, dass die Kosten hierfür nicht erstattet werden, sollten Sie sich anderweitig nach einem Verein / einer Organisation umschauen. Denn, da der Erste-Hilfe Kurs von denen verlangt wird, müssen diese auch die Kosten hierfür übernehmen.

Alle gesundheitlichen Untersuchungen bei Ärzten oder in Krankenhäusern, die für das ehrenamtliche Engagement von Nöten sind, müssen Sie nicht über Ihre Krankenkasse abrechnen lassen. Solche Untersuchungen, wenn sie für das Ehrenamt vorgeschrieben werden, sind grundsätzlich von der Organisation/dem Verein zu tragen. Sie können jedoch auch auf Kosten Ihrer Krankenversicherung durchgeführt werden, wenn  Sie das wünschen. Bei einigen Krankenkassen (hauptsächlich private Krankenkassen) werden diese Untersuchungen nur teilweise oder gar nicht übernommen. Klären Sie das ggf. vorher mit Ihrer Kasse ab.

Sollten Sie weitere Fragen zum Thema haben, können Sie mir gerne eine e-Mail schicken. Halten Sie einfach Ihre PC Mouse oben in der Navigation auf den Link “Rechtliches” und wählen Sie im Untermenü dann “Kontakt” aus.
Ich werde versuchen, Ihre Fragen, so gut es geht, zu beantworten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich Ihnen keine Stellen oder Vorgehensweisen bei bestimmten Vereinen/Organisationen nennen kann, da sich das von Stadt zu Stadt (und meist sogar innerhalb der Stadt selbst) unterscheidet. Des weiteren möchte ich noch hinzufügen, dass eine Antwort meist bis zu 24-36 Stunden auf sich warten lassen kann. Wenn Sie also innerhalb dieser Zeitspanne keine Antwort erhalten haben, einfach noch einmal kontaktieren. Dankeschön.